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Anmeldung zum Seefunk / Binnenfunk

Seefunk ist ein internationaler mobiler Funkdienst. 

Er ermöglicht terrestrischen Funkverkehr und Funkverkehr über Satelliten zur 
Übermittlung privater und schiffsdienstlicher Nachrichten zwischen Funkstellen an Land
(Küstenfunkstellen / Küsten-Erdfunkstellen) und Funkstellen auf Schiffen 
(Seefunkstellen / Schiffs-Erdfunkstellen) sowie zwischen den Funkstellen auf Schiffen. 

Der Seefunkdienst leistet einen bedeutenden Beitrag zur Wahrung der Sicherheit der Schifffahrt und zum Schutz des menschlichen Lebens auf See. Er ist die Grundlage des
weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS). Rettungsgerätfunkstellen und Funkbojen zur Kennzeichnung der Notposition sind Bestandteil dieses
Funkdienstes. Frequenznutzung und Anwendung bestimmter Betriebsverfahren sind national und international reglementiert. Zur Teilnahme am Seefunkdienst bzw.
Seefunkdienst über Satelliten bedarf es einer Einzelfrequenzzuteilung. Für alle Angelegenheiten in Zusammenhang mit dem Seefunk ist die Außenstelle Hamburg der
Bundesnetzagentur zuständig. 

Bundesnetzagentur
Außenstelle Hamburg 
Sachsenstr. 12 und 14 
20097 Hamburg 
Tel.: (0 40) 2 36 55-0 
Fax.: (0 40) 2 36 55-1 82 

Voraussetzung:
Sie besitzen das "Allgemeine Sprechfunkzeugnis für den Seefunkdienst" oder laut Neuregelungen ab 2003 (siehe unten) das LRC / SRC. 
Für den Antrag ist das Zeugnis nicht erforderlich, nur sollte das Gerät an Bord später nur von Personen bedient werden, die im Besitz eines Zeugnisses sind.

Anmerkung:
Die Nummern werden für das Boot vergeben. Wenn Sie ein neues Boot kaufen, müssen Sie also auch eine neue Nummer beantragen, da es im Notfall wichtig ist ob es sich um ein Sportboot oder einen Kreuzfahrer handelt.

Folgende Schritte sind bei der Bestellung einer Seefunkanlage zu beachten.

1. Schritt
Sie suchen sich eine Funkanlage, Epirb oder AIS Transponder aus und bestellen diese.
- Einbau Funkanlagen
- Handfunkgeräte
- EPIRB
- AIS Transponder (nicht für reine AIS Empfänger)
Wenn Sie bereits eine MMSI / ATIS Nummer für Ihr Schiff haben, gehen Sie zu Schritt 4.
Ein AIS-SART Notsender muss und kann nicht angemeldet werden. Hier ist eine feste MMSI beginnend mit der Nummer 97... bereits vorprogrammiert.

2. Schritt
Wir senden Ihnen per email oder Fax die genaue Gerätebezeichnung und Zulassungsnummer.

3. Schritt
Sie drucken das Antragsformular von der Seite der Bundesletzagentur aus
www.bundesnetzagentur.de
Füllen Sie das Antragsformular aus und senden Sie es an die Bundesnetzagentur wie im Kopf angegeben.
Eine Anmerkung zu den Neuerungen ab 6.2013 finden Sie hier in unseren Blog.

4. Schritt
Nur wenn die Anlage von uns vor Auslieferung progammiert werden muss. 
Nach Zuteilung der MMSI / ATIS Nummer senden Sie diese an unsere 
Faxnummer.: 0431 544422-29. Wir programmieren das Gerät und versenden es dann.

Viele Geräte können Sie inzwischen aber nach dem Einbau an Bord selbst programmieren.

Weitere Informationen / Frequenztabelle 


Neuregelung  für den Erwerb von Funkzeugnissen ab Januar 2003

Die Verordnung über Seefunkzeugnisse vom 17. Juni 1992 tritt endgültig am 31. Dezember 2002 außer Kraft. Bis dahin bleibt die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post / Bundesnetzagentur noch zuständige Prüfungsbehörde. Neue Bestimmungen für den Erwerb von Seefunkzeugnissen enthält jetzt die Anlage 3 zur Schiffssicherheitsverordnung (SchSV). Durch die Dritte Schiffssicherheitsanpassungsverordnung (BGBl. Teil I Nr. 46 vom 06. September 2001) wurde die SchSV entsprechend geändert.

Endgültiges "AUS" für Zusatzprüfungen!
Funkzeugnisse, die zur Teilnahme am GMDSS berechtigen, können seit dem 07. September 2001 (Inkrafttreten der Schiffssicherheitsanpassungsverordnung) nicht mehr durch eine Zusatzprüfung erworben werden.

Wesentlicher Inhalt der Anlage 3 zur Schiffssicherheitsverordnung

Arten der Funkzeugnisse

Zur Ausübung des Seefunkdienstes bei Seefunkstellen auf Schiffen, die nicht dem SOLAS-Übereinkommen unterliegen - also z. B. auf Sportfahrzeugen - berechtigen folgende Funkbetriebszeugnisse:

Allgemeines Funkbetriebszeugnis (Long Range Certificate [ LRC ] )
und

Beschränkt Gültiges Funkbetriebszeugnis (Short Range Certificate [ SRC ] )

Für das Bedienen z. B. von Satelliten-Seenotfunkbaken (Sat-EPIRB) ist der Besitz eines Funkzeugnisses nicht erforderlich.

Der Umtausch gültiger Funkzeugnisse ist für die Sportschifffahrt nicht erforderlich, da die bisher erworbenen Funkzeugnisse weiterhin gültig bleiben.

Die "neuen" Funkbetriebszeugnisse - also die ab 01. Januar 2003 ausgestellten - berechtigen nicht zur Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk. Diese Berechtigung kann nur durch eine Ergänzungsprüfung ( Funkschein UBI ) erworben werden.
 
Anmeldung zum Seefunk / Binnenfunk

Links:
Seefunkanlagen
Epirbs

Kontakt:
Busse Yachtshop
Barkauer Str. 121
24145 Kiel
Tel: 0431 544422-0
Fax:  0431 544422-29