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Wie arbeitet das Broadband Radar?

Das Broadband Radar im Vergleich zu herkömmlichen Puls-Radargeräten
Konventionelle Puls-Radargeräte verwenden ein Magnetron, um gepulste Mikrowellen-Signale zu generieren, die von einer drehenden Radarantenne gesendet werden. Dieser "Schuss" an Mikrowellen-Energie wird von Zielen, die davon getroffen werden, reflektiert und kehrt dann zur Antenne zurück, wobei die Zeitdauer die Entfernung und die Peilung bestimmt.

Diese Art von Radar-Übermittlung ist, einfach ausgedrückt, wie ein lauter Schrei in eine Richtung, um dann zu horchen und zu sehen, ob man ein Echo empfängt. Durch das Drehen der Radar-Antenne wird dieser Vorgang ständig wiederholt.

Das Broadband Radar verwendet eine völlig andere Technologie, was dem Radar erlaubt, durchgehend ein Radarsignal zu senden, mit einem leicht geänderten Ton oder einer geänderten Frequenz. Dabei ist wesentlich weniger Ausgangsleistung erforderlich, und das Broadband Radar horcht dann auch durchgehend auf die Änderungen dieses Signals. Dies ist mehr wie ein kontinuierliches Flüstern und gleichzeitiges Horchen auf das Echo. Das ist nur möglich durch die Anwendung von 2 integrierten Antennen, von denen eine ständig flüstert und eine ständig horcht.

Die Tonveränderung des gesendeten Radarsignals bestimmt die Zeit, die das Signal gebraucht hat, um das Ziel zu erreichen und um zurückzukehren. Mithilfe dieser Zeit werden dann Entfernung, Abstand und Peilung bestimmt.

Nun ergibt sich ein deutlicher Vorteil, wenn man ein viel niedriges Signal aussendet, denn die Verzerrung einer normalen Radar-Übertragung ist in etwa ähnlich wie die Geräusch-Überlagerung bei einem Schuss. So wie z.B. bei einem Schuss aus einer Pistole in der näheren Umgebung des Schützen durch den Knall alle weiteren Geräusche überlagert werden, verzerrt sich das Radarbild bei herkömmlichen Radargeräten im nahen Umkreis des Bootes, so dass Sie Ziele in der näheren Umgebung von bis zu 200 m auf dem Display nur verzerrt oder überlagert sehen, da diese anderen "Geräusche" gar nicht oder nur verzerrt empfangen werden. Im Nahbereich überlagern diese Störungen einfach alle Nah-Ziele. Das reduziert die Effektivität eines herkömmlichen Radars im Nahbereich immens. Viele Radargeräte unterdrücken diesen Puls und verbergen diese Störungen. Damit verbergen sie aber auch effektiv alle Ziele in kurzer Distanz und machen das Radarbild blind für Nahbereichs-Ziele.

Bei dem Broadband Radar, das nur ein "Flüstern" aussendet, sind diese Störungen und Verzerrungen ganz einfach nicht da, folglich gibt es keine Störung in der Bildmitte und es gibt keinen Anlass für Stör-oder "Schuss"-Unterdrückung. Der Vorteil hierbei liegt auf der Hand. Nahziele gehen weder verloren noch werden sie in einer toten Zone verborgen. Das Broadband Radar ist in der Lage, Ziele so lange anzuzeigen, bis sie direkt neben dem Boot liegen. Diese Nahbereichs-Performance hat es nie zuvor gegeben.

Konventionelle Radargeräte senden einen Puls, und dieser Puls variiert in der Länge, abhängig von der Entfernung. Die Pulslänge bestimmt die Fähigkeit des konventionellen Radars zwischen nahen Zielen in ähnlicher Peilung unterscheiden zu können. Normalerweise beträgt die Länge des Pulses etwa 30 Meter im Nahbereich und bis zu 200 Meter bei größeren Entfernungen. Das Broadband Radar verwendet ein kontinuierlich ausgesendetes Signal und ist in damit der Lage, bereits Ziele zu sehen, die bis zu 2 Meter dicht am Radom sind und Ziele zu unterscheiden, die nur 10 Meter auseinander sind.

Diese Nahbereichs-Performance wird auch noch dadurch erhöht, das die Minimum-Bereichsskala der Anzeige im Display jetzt unterhalb des konventionellen 1/8 Meilen-Bereiches bis zu 1/32 einer Meile geht. Um bei der Darstellung dieser Nahbereiche zu helfen, schaltet die Anlage dann von Seemeilen um auf Fuß, so dass Sie 400, 300 und sogar 200 Fuß anzeigen können mit Bereichsringen von nur 100 Fuß.

Das Resultat dieser Flüster-Technologie ist eine bessere Nahbereichs-Wahrnehmung, eine bessere Sichtbarkeit von nahe gelegenen Zielen und eine

Radargeräten unterscheidet.

Konventionelles oder Pulsradar wird durch ein Magnetron generiert, um einen Energiepuls auszulösen. So in etwa wie das Öffnen und Schließen eines Ventils.

Einfach erklärt: Stellen Sie sich vor, dass Sie mit verbundenen Augen in der Nähe eines Hauses stehen. Sie schreien "Hallo" und lauschen dann auf das Echo. Nehmen wir an, dass Sie sich dabei um sich selbst drehen, ähnlich wie eine rotierende Antenne. Dabei fahren Sie fort und rufen weiter "Hallo". Außerdem lauschen Sie dem Echo. Sie rufen "Pause" -Sie lauschen rufen "Pause" -lauschen. Stellen Sie sich weiter vor, dass Ihr Gehör feiner abgestimmt ist als bei den meisten Menschen und dass das Echo Ihnen erzählt, dass da ein unebenes Objekt in der Nähe in einer bestimmten Richtung und in einem gewissen Abstand ist.

bessere Zielentfernungs-Auflösung im Vergleich zu konventionellen Radar-Geräten.

Die bessere Zielentfernungs-Auflösung hilft auch, Seegangs-Störungen zu reduzieren. Dies kommt daher, weil das Radar in der Lage ist, verschiedene Ziele schon bei geringer Entfernung zu unterscheiden -viel besser als bei einem konventionellen Radar. Radarechos von Wellen bei Seegang sind nun viel leichter auszufiltern, da die Reflektion einer einzelnen Welle relativ klein ist, anders als bei herkömmlichen Radargeräten, die mehrere Wellen als ein großes Echo wahrnehmen und entsprechend anzeigen. Damit erhalten Sie ein viel klareres Bild und das Broadband Radar entdeckt sogar Treibgut oder Bojen im Wasser.

und flüstern, lauschen Sie auf Echos, mit einem Ohr für Nuancen. Sie machen keine Pause; Sie flüstern und lauschen simultan. Sie messen die Zeiten der Echos jeder diskreten Aufzeichnung und verwenden diese strömenden Zeit-Eindrücke, um sich ein mentales Bild von einem Gebäude mit einem Baum davor aufzubauen, ohne es zu berühren.

"Sie sind in der Lage das, was Sie auf Ihrem Bildschirm sehen, der Realität viel schneller anzupassen, als Sie es normalerweise könnten. Das Broadband Radar (BR24) eliminiert auch Seegangs- und Regen-Störungen ca. fünf Mal besser als Ihr traditionelles Radar, und Sie brauchen es nicht abzustimmen, damit die Signale aus den Störungen sichtbar werden" sagt Konig.

Ein Auszug aus Radar Love im Passage Maker Magazin mit freundlicher Genehmigung von Peter Swanson.


Links:
Navico BroadBand Radar Antenne für Lowrance, Simrad, Northstar
Lowrance HDS Displays: HDS-5m, HDS-5, HDS7m, HDS-7, HDS-8m, HDS-8, HDS10m, HDS-10
Simrad Display: NX40 & NX45
Northstar Displays: M84, M121

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